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Tschigat (3.000 m) |  |
| Datum: | 23.08.2001 |
| Gebirgsgruppe: | Ötztaler Alpen |  |
| Region: | Texelgruppe |
| Charakter: | Alpine und anspruchsvolle Gipfeltour mit gigantischem Ausblick |
| Schwierigkeitsgrad: | Schwer
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| Start: | Hochmuth (1.360m) |
| Höhendifferenz: | 2.000 m |
| Aufstieg: | 05:00 |
| Fahrzeit: | Für Mountainbiker ungeeignet |
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» zur Anfahrtsbeschreibung mit Straßenkarte Gefahren:
Der Aufstieg zum Tschigat erfordert einiges an Ausdauer. Der Klettersteig im Kamin unterhalb des Gipfels ist nicht gesichert, hier ist freies Klettern angesagt. Das Gelände auf der Nordseite des Gipfels besteht aus sehr losem Geröll, hier ist eine sehr gute Trittsicherheit erforderlich.
Besondere Ausrüstung:
Klettergeschirr und Seil zum gegenseitigen Sichern im Kamin für weniger Erfahrene. Wegen der Gefahr herabfallender Steine sollte man dort auch einen Helm tragen. Mindestens 2 l Wasser.
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|  640×512, 64.998 Bytes | Wir starten die Tour zum Tschigat an der Bergstation der Seilbahn Hochmuth und folgen dem steilen Weg zum Steinegg. Dort geht es links Richtung Leiteralm recht gemütlich weiter. Nach einer ¾ Stunde haben wir die bewirtschaftete Leiteralm erreicht und machen uns auf den Weg zum bewirtschafteten Hochganghaus (1.839m), das wir nach einer weiteren Stunde erreichen. |  640×512, 65.201 Bytes | Dort machen wir eine kleine Rast, bevor wir uns der Hochgangscharte zuwenden. Diese ist auf dem Bild deutlich an der Rinne zu erkennen, die bis zu der tiefsten Stelle am Grat führt. |  640×512, 65.417 Bytes | Von nun an wird es interessant. Die Steigung ist zunächst noch eher moderat, doch.... |  512×640, 65.534 Bytes | .... das ändert sich im weiteren Verlauf. Es geht 600m steil nach oben, jedoch ist der Steig sehr gut hergerichtet, so daß man "technisch" mit einer einigermaßen guten Trittsicherheit auskommt. |  640×512, 32.750 Bytes | Nach gut einer Stunde haben wir die Hochgangscharte (2.441m) überwunden und genießen bei einer kleinen Rast diesen traumhaften Ausblick ins Etschtal. Hinter uns liegt der Langsee. |  640×512, 49.009 Bytes | Zu lange sollte unser Päuschen aber nicht dauern. Blicken wir mal nach links auf unser Ziel - wir haben noch eine Menge "Arbeit" vor uns. |  640×512, 48.955 Bytes | Es geht im weiteren Verlauf wieder gemütlicher durch eine sehr ungewöhnliche Landschaft. Bald kommen wir den höchsten aller Spronser Seen, den Milchseen vorbei. Kaum zu glauben, wir sind hier schon über 2.500m hoch! |  512×640, 48.817 Bytes | Weiter geht es durch viel Geröll aber weiterhin mit moderater Steigung, bis wir an dieser Stelle nach einer weiteren Stunde den Kamin erreichen, der 300m - Klettersteig, der uns fast bis zum Gipfel bringt. |  512×640, 49.111 Bytes | Nach einer weiteren ¾ Stunde Kletterei im Kamin und ¼ Stunde für den letzten Anstieg erreichen wir den Gipfel und haben einen grandiosen Blick auf die umliegenden Berge, die Spronser Seen und.... |  640×512, 40.807 Bytes | .... das Etschtal mit Meran, das wir uns fast schon aus der Vogelperspektive betrachten. Links von Meran sehen wir auf dem Bergrücken Dorf Tirol. Daß Dorf Tirol immerhin rund 300m höher liegt als Meran, fällt aus dieser Perspektive nicht wirklich auf. |  640×512, 32.753 Bytes | Tief unter uns sehen wir den Vintschgau, wir schauen fast senkrecht darauf herunter. Zum Abstieg entscheiden wir uns für die Variante "Milchseescharte". Es geht also erst mal in nördlicher Richtung vom Gipfel herunter bis zum Halsl-Joch (2.809m). Das Gelände ist sehr steil und mit losem Geröll bedeckt, was unseren Füßen nur wenig Halt gibt. Nichts für schwache Nerven! |  640×512, 49.137 Bytes | Am Halsl-Joch halten wir uns rechts und wandern über den ehemaligen Halslferner (kein Gletscher mehr) in Richtung Milchseescharte (2.707m) weiter. Kurz vor der Milchseescharte kommen wir an der Biwakschachtel "Lammer", die 1974 zu Ehren des Texelgruppen-Erschließers Dr. Eugen Guido Lammer (1863-1945) erbaut wurde, vorbei. Das "Innenleben" schaut sauber und aufgeräumt aus, richtig gemütlich! |  640×512, 65.511 Bytes | Wir steigen die steile aber gut angelegte Milchseescharte hinab, kommen wieder an den Milchseen vorbei und wandern weiter zum bewirtschafteten Oberkaser (2.131m). Hier brauchen wir eine längere Rast, bevor es talwärts durch das Spronser Tal, vorbei an der ebenfalls bewirtschafteten Bockerhütte (1.700m), dem Longfallhof (1.075m), wieder nach Dorf Tirol geht. |
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