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Spronser Seen (2.581 m) |  |
| Datum: | 06.07.2000 |
| Gebirgsgruppe: | Ötztaler Alpen |  |
| Region: | Texelgruppe |
| Charakter: | Außergewöhnliche Wanderung in einer beeindruckenden Landschaft, die es wohl nicht zweimal gibt. Letzte Begehung: 2.8.2011 |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittelschwer
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| Start: | Pfelders (1.614m) |
| Höhendifferenz: | 1.000 m |
| Aufstieg: | 03:30 |
| Fahrzeit: | Für Mountainbiker ungeeignet |
| Handyempfang: | Kein |
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» zur Anfahrtsbeschreibung mit Straßenkarte
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|  640×512, 73.541 Bytes | Wir starten die Wanderung zu den Spronser Seen in Pfelders und haben gleich zu Beginn einen kurzen aber recht steilen Anstieg. Nach einer ¾ Stunde erreichen wir die 1.871m hoch gelegene, bewirtschaftete Faltschnalalm und wandern das Faltschnaltal taleinwärts, wobei die Steigung deutlich geringer wird. Erst am Talende, das wir nach weiteren 2 Stunden erreichen, nimmt die Steigung wieder zu. Auf dem Bild links sind wir bereits kurz unterhalb des Faltschnaljöchls. |  640×512, 32.767 Bytes | Aufpassen, wenn es in der Nähe pfeifen sollte: Hier im Faltschnaltal treiben Murmeltiere ihr Unwesen. Das Pfeifen ist als Warnruf für die "Kollegen" gedacht, Wanderer, die auf den Wegen bleiben, werden nicht ausgepfiffen ;=) |  640×512, 49.074 Bytes | Nun haben wir das Faltschnaljöchl in 2.417m Höhe erreicht und machen eine kleine Rast, die wir uns nach knapp 900 Höhenmetern auch redlich verdient haben. Von hier aus tut sich ein prächtiger Blick auf den Tschigat (3.000m), die Lazinser Rötelspitze (3.036m), den Lodner (3.228m), die Hohe Weiße (3.278m), die Hohe Wilde (3.480m), den Seelenkogel (3.469m) und viele andere der mächtigen Spitzen der Texelgruppe auf. Und auf ein paar freundliche Ziegen, die hier oben den Sommer verbringen. |  640×512, 81.829 Bytes | Unsere nächste Etappe ist das nur wenig höher gelegene Spronser Joch. Doch halten wir die Augen offen - die Flora hier oben ist hochinteressant: Da wäre einmal der Speick, ja, ja, der gab der wohlriechenden Seife nicht nur ihren Namen... |  640×512, 85.748 Bytes | ... oder das Stengellose Leinkraut, das auch härtesten Klimabedingungen trotzt und erst im Sommer blüht. |  640×512, 73.625 Bytes | Wir traben weiter Richtung Spronser Joch und die Ziegen, die uns schon auf dem Faltschnaljöchl ausgemeckert haben, jagen uns gnadenlos. |  640×512, 73.037 Bytes | Nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir das 2.581m hoch gelegene Spronser Joch. |  640×512, 65.350 Bytes | Nach kurzer Zeit wird der Blick auf die 10 Spronser Seen frei. Vor uns liegt der Kesselsee (2.512m). Bei dem Anblick hören sogar die Ziegen auf zu meckern ;=) Wir steigen auf dem sehr gut hergerichteten Weg zu den Spronser Seen ab und kommen dabei... |  640×512, 49.136 Bytes | ... in eine der ungewöhnlichsten Landschaften, die es überhaupt gibt. Flache, mit Gras bewachsene Mulden wechseln sich mit einer fast terrassenartig geformten Berglandschaft ab. |  640×512, 40.794 Bytes | Und dann wieder schlagartig neue Blicke auf neue Seen - hier der Schiefersee (2.501m) und im Hintergrund der Langsee (2.377m). Weiter recht ragt der mächtige Tschigat (3.000m) auf, heut leider halb in Wolken. Die noch etwas höher gelegenen Milchseen sind von hier aus leider nicht zu sehen. |  640×512, 53.129 Bytes | Weiter rechts taucht dann noch der Grünsee (2.338m) auf. Ein schnelles Durchwandern dieser äußerst abwechslungsreichen Landschaft wäre ein fataler Fehler!!! |  640×512, 81.648 Bytes | Denn wir würden glatt das unauffällige Lukasbrünnchen übersehen. Das Wasser aus diesem Brünnchen soll verjüngend wirken. Ich hab es selbst ausprobiert und reichlich davon getrunken! Das Resultat war beeindruckend - meine Frau sieht heute viel jünger aus ;=) |  640×512, 65.370 Bytes | Doch der Abstieg ist unvermeidlich. Wir nähern und nun langsam dem Oberkaser und sehen kurz zuvor die kleine Mückenlacke... |  640×512, 40.877 Bytes | ... und einen der Klassiker unter den Alpenblumen, Scheuchzer´s Glockenblume. Diese Pflanze kommt auch in den Bayerischen Alpen besonders häufig vor. |  640×512, 65.511 Bytes | Beim bewirtschafteten Oberkaser (2.131m) machen wir eine weitere und auch ausgedehntere Rast. Hier gibt es eine erstaunlich gute Küche, wenn man bedenkt, daß der kürzeste Weg zurück zur "Zivilisation" genau unser 2½-Stunden-Abstieg... |  640×512, 49.016 Bytes | ... über die ebenfalls bewirtschaftete Bockerhütte (1.700m) und den Longfallhof (1.075m, bewirtschaftet, sehr gute Küche!) zurück ins Dorf (700m) ist. |
Ziele:
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